Intima-Media-Messung

Das Verfahren

Die Messung der Intima-Media-Dicke erfolgt mit der Hilfe einer hochauflösendenSonographie (Ultraschall). Dabei wird durch Ultraschallwellen, die Halsschlagader (Arteria carotis communis) dargestellt.

Mit dieser Untersuchungsmethode können Gefäßwandveränderungen wie Ablagerungen aus dem Fettstoffwechsel erfasst werden.

Die Messung der Intima-Media-Dicke ist schnell, einfach und schmerzfrei durchführbar. Sie bedarf keiner speziellen Vor- und/oder Nachbereitung.

Sie erhalten von uns eine schriftliche Auswertung der Untersuchungsergebnisse und Ihre persönliche Analyse für Ihr Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko!  

Die  Intima-Media-Dicke-Messung wird durchgeführt bei:

  • Übergewicht
  • Rauchern
  • Bewegungsmangel 
  • Schlaganfall
  • Zuckerkrankheit 
  • Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern)
  • Fettstoffwechselstörung
  • Bluthochdruck
  • Erkrankung der Herzkranzgefäße
  • Gefäßverkalkungen (Atherosklerose)
  • Herzinfarkt bzw. Zustand nach Herzinfarkt

Die Messergebnisse der Intima-Media-Dicke-Messung werden wie folgt beurteilt:

  • Werte zwischen 0,7 und 1,0 mm gelten als beobachtungsbedürftige „Grauzone“
  • Werte ab 1,0 mm gelten als pathologisch (krankhaft erhöht)
  • Werte ab 1,5 mm weisen auf starke Veränderungen der Gefäßwand hin

Ihr Nutzen

Mit der Messung der Intima-Media-Dicke können schnell und unkompliziert Veränderungen der Gefäße festgestellt werden.

 
Der rechtzeitige Nachweis  von Gefäßveränderungen ermöglicht den Einsatz vorbeugender Maßnahmen zur Verhinderung von Folgeerkrankungen der Atherosklerose wie beispielsweise Myokardinfarkt (Herzinfarkt) und Apoplex (Schlaganfall).