Knochenschwund

Etwa 9 Millionen Bundesbürger leiden an Osteoporose. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Ab dem 35. Lebensjahr kommt es zu einer Verschiebung des Gleichgewichts zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau. Danach verlieren wir jährlich etwa 0,5% unserer Knochenmasse.

Knochenschwund entsteht meistens aus einem beschleunigten Knochenabbau beim älter werdenden Menschen. In jungen Jahren kann eine unzureichende Knochenbildung die Ursache sein, aber auch Medikamente (z.B. die Dreimonatsspritze zur Verhütung, eine antihormonelle Behandlung bei Brustkrebs oder eine Cortisontherapie) können zu einem vorzeitigen Knochenschwund führen mit der Folge von Knochenschmerzen und Knochenbrüchen. 

Vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung einer Osteoporose sind eine ausreichende Zufuhr von Calcium, Vitamin D und Vitamin K sowie weiterer Vitalstoffe, eine gesunde Ernährung und eine Nahrungsergänzung, körperliche Aktivität, Sonnenlicht, die Vermeidung von Rauchen und einen Alkoholkonsum in Maßen.

Zur Ermittlung Ihres Osteoporoserisikos empfehlen wir die Knochendichtemessung und eine Vitalstoffanalyse oder einen Gesundheitscheck, damit Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können.